Sanjusangen-do   三十三間堂

Datum der Veröffentlichung :

Tausendundeine Statuen von Sanjusangendo.

Das Gebäude von Sanjusangendo in Kyoto 120 m lang.

Außenbereich des Sanjusangendo in Kyoto.

Tausendundeine Statue

Im Ortsteil Higashiyama, befindet sich im Tempel Sanjusangen-do ein gut gehütetes Geheimnis: zeitlose Kunstwerke, die vor der Vergänglichkeit der Entdeckung geschützt werden.

Das Hauptgebäude des Sanjusangen-do scheint, durch seine Länge von 120 m, sich bis zum Horizont zu erweitern. Das Wort „Sanjusan“ steht für die heilige Zahl im Buddhismus „33“ und bezieht sich auf die Anzahl der Intervalle zwischen den Säulen, die seine Holzarchitektur unterstützen. Von außen erscheint er durch die charmante Nüchternheit im Gegensatz zu anderen Tempel und Schreine in Kyoto karg, aber im Inneren taucht man in eine andere Welt ein und findet eine unglaubliche Dichte von perfekt ausgerichteten Statuen, die Sie ihren Verstand verlieren werden lassen. Sie wurden einmal anlässlich einer berühmten Fotografie von Hiroshi Sugimoto verewigt.

Das Gebäude wurde im Jahr 1164 erbaut und genau ein Jahrhundert später wieder aufgebaut und die Zuflucht des Kannon, Bodhisattva des Mitgefühls, blieb bestehen. Sanjusangendo beherbergt eine große Statue der Göttin, und tausend andere Darstellungen aus Holz, die mit Blattgold und anderem Steinbuddhas bedeckt sind.

Sanjusangen-do wird von achtundzwanzig Gottheiten geschützt. Daher gibt der Ort auch das Bild der Ordnung und Harmonie, Genauigkeit und Unveränderlichkeit wieder. Das wird auch geschützt, da Fotos im Inneren nicht erlaubt sind!

Die Testpfeile

Am Sonntag der am Nächsten zum 15. Januar liegt, wird für die Ahnen von Toshiya Matsuri das Festival des Bogenschießens im Tempel gefeiert. Junge Kyotoer, die sich darauf vorbereiten in die Welt der Erwachsenen ausgenommen zu werden, kommen mit ihren Familien in bunten Kimonos gekleidet und mit schönen Holzpfeilen. Die Feierlichkeiten gehen auf die alte Edo-Zeit (1603-1868) zurück. Der Test der Ausdauer und Geduld erforderten den Schützen viel ab, da sie die größtmögliche Pfeilmenge aus der südlichen Galerie zu einem Ziel in der Nördlichen schießen mussten ... 24 Stunden in Folge!


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