Kobe   神戸

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Harbor Land

Blick auf die Hafenlinie von Kobe mit Port Tower und Maritimem Museum.

Harbor Land

Blick auf den Mosaic Garden im Harbor Land von Kobe.

Vecindario Kitano

Häuser im westlichen Stil im Stadtviertel Kitano.

Wasserfall im Nunobiki-Kräuterpark

Wasserfall im Nunobiki-Kräuterpark.

Das Tor der Götter

Das legendäre, sorgsam mit Bier massierte Rind ist längst nicht Kobes einzige Attraktion.

Die Hafenstadt mit dem exotischen Charme hat es wiederholt geschafft, sich aus der Asche zu erheben.

Die Geschichte Kobes, wörtlich übersetzt „Tor der Götter“, ähnelt der Yokohamas und Nagasakis.

Von einem kleinen Fischerhafen entwickelt sich Kobe Dank seines Überseehandels sehr rasch weiter und durchläuft mehrere Perioden großen Wohlstandes.

Im Jahr 1180 beschließt der Militärkommandant Taira no Kiyomori es zur Hauptstadt Japans zu machen. Doch der Ruhm war von kurzer Dauer, da Kobe diesen Status nur 6 Monate behielt.

Später, als sich das Land 1854 wieder nach außen öffnet, erlebt Kobe einen enormen Aufschwung und wird eine der größten Hafenstädte des Archipels.

Seit dieser Zeit füllt sich das Hafenviertel Harbor Land mit modernen Bauwerken und Freizeitkomplexen. Darunter der Hafenturm, der Meriken Park, der Mosaic Garden oder auch das Maritime Museum von Kobe.

Lokale und internationale Farbtupfer

Nach dem Vorbild seiner Verwandten Yokohama und Nagasaki lassen sich nach dem Ende der Isolation (1641-1853) Seeleute und Händler aus verschiedenen Ländern in der Stadt nieder und bilden jeweils eigene Gemeinden.

Die Romantik des im westlichen Stil erbauten Stadtviertels Kitano oder das sprudelnde Leben in der Chinatown Nankin-machi verleihen der vorübergehenden Hauptstadt einen Hauch von Exotik, der noch heute sichtbar ist.

Mit Staunen und Zittern

Nach dem Zweiten Weltkrieg ersteht die durch Bombenangriffe teilweise zerstörte Stadt prosperierender und moderner als je zuvor wieder.

Doch von einer Minute auf die andere bricht am 17. Januar 1995, um 5.46 Uhr, alles erneut zusammen.

Ein heftiges Erdbeben zerstört die Stadt und hinterlässt mehr als 5.000 Tote.

Doch in nur 2 Jahren wird die Stadt erneut wieder aufgebaut. Heute zeugen nur noch der Erdbebengedenkpark und ein als Ruine belassener Teil der Kaimauer von diesem verheerenden Ereignis.

Die wilde Schönheit der Natur

Eingezwängt zwischen dem Seto Binnenmeer und dem Mont Rocco, wird Kobe von wunderbaren Naturlandschaften eingefasst. Vom Suma Strand (nahe dem kosmopolitischen Park Suma Rikyu und dem Aqua-Park) bis zum Nunobiki Wasserfall erwarten den Besucher einige außergewöhnliche Panoramen.

Genießen Sie den herrlichen Ausblick auf die Schönheit der Stadt von der Shin-Kobe Seilbahn aus!