Yokohama besichtigen   横浜

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Der Hafen von Yokohama in der Nacht.

Der Hafen von Yokohama in der Nacht.

Haus der Diplomaten im Yamate-Viertel.

Gässchen im chinesischen Viertel von Yokohama.

Gässchen im chinesischen Viertel von Yokohama.

Blick auf das Geschäftsviertel Yokohamas von der Tokioter Bucht aus gesehen.

Blick auf das Geschäftsviertel Yokohamas von der Tokioter Bucht aus gesehen.

Ein internationaler Hafen

Der kleine Fischerhafen hat sich ganz schön gemausert! Heute ist Yokohama die zweitgrößte Stadt Japans, sein einzigartiges Stadtbild ist geprägt von Geschäftsvierteln und Bezirken, in denen Menschen aus der ganzen Welt leben.

Yokohama, nur eine Stunde von Tokio entfernt, ist längst aus dem Schatten seiner übermächtigen Nachbarin getreten. Lange war es nur die Übernachtungsvorstadt der Hauptstadt. Aber inzwischen hat Yokohama mit seinen 3,6 Millionen Einwohnern ein eigenes Wirtschaftsleben und einen ganz eigenen Charme.

Plötzlicher Wandel

Wie im Falle Nagasakis und Kobes ist es der Hafen, dem Yokohama sein rasches Aufblühen verdankt. Mit dem Ende der Sakoku - der Schließung des Landes gegenüber dem Ausland zwischen 1641 und 1853 - beginnt für das kleine isolierte Dorf mit dem Handelshafen ein ungeahnter Aufstieg. 1859 macht ein Vertrag, den die USA dem Land abpressen, aus dem Hafen von Yokohama einen der ersten, die dem Handelsaustausch mit dem Westen geöffnet werden. Wegen ihrer Nähe zur Hauptstadt wird die Stadt ein strategischer Punkt für ausländische Händler, die seit kurzem hier wohnen dürfen. Und logischerweise nimmt der Aufschwung im Hafenviertel Kannai seinen Anfang.

Internationales Ambiente

Schlendert man durch die Straßen des Yamate-Viertels zwischen dem Ausländerfriedhof und den zahlreichen Bürgerhäusern westlichen Stils, die so charakteristisch für japanische Hafenstädte sind, sieht man überall Spuren dieser Zeit der Prachtentfaltung. Insbesondere das Haus der Diplomaten im viktorianischen Stil ist sehenswert.

Zwei Schritte vom Hafen liegt die größte Chinatown des Landes. Auch hier leben Nachkommen der ehemaligen Händler. Das chinesische Viertel entwickelte sich ab 1873 rund um Kanteibyo, einen wunderschönen farbenfrohen Tempel.

Die ausländischen Gemeinden siedeln sich an den besonders schönen Stellen wie dem traditionellen japanischen Garten Sankei-en oder dem noch älteren Yamashita-Park anund machen aus Yokohama eine der kosmopolitischsten Städte des Archipels.

Florierende Wirtschaft

Zahlreiche große Firmen wie Mitsubishi, Nissan oder auch Toshiba haben sich im bedeutenden Geschäftsviertel Minato Mirai 21 direkt am Meer angesiedelt.

Das Museum der modernen Kunst und der Fotografie, der beeindruckende Landmark Tower, der Vergnügungspark Cosmo World, Queen’s square.. All das lässt den Wind der der Moderne durch die Stadt wehen.