Der Weg der Philosophie   哲学の道

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Herbstblätter auf dem Weg der Philosophie

Das Rot der Herbstblätter verleiht dem Weg der Philosophie ein magisches Antlitz.

Der Weg der Philosophie in Kyoto

Der Weg der Philosophie in Kyoto ist ein Hort des Schönen und der Ausgeglichenheit.

Meditation im Gehen

Der Weg der Philosophie (Tetsugaku no michi), einst von Gebildeten und Mönchen eingeschlagen, betont die Wichtigkeit der Meditation…

Schritt für Schritt ging Kitarô Nishida (1870-1945), Gründer der Schule von Kyoto, welche die Vehemenz des zeitgenössischen japanischen Denkens verkörpert, täglich den Weg der Philosophie. Dabei dachte er vermutlich über sein Konzept der „reinen Erfahrung“ nach.

Entlang eines kleinen Kanals hinterlassen die Jahreszeiten ihre Spuren, die Landschaft verwandelt sich im wechselnden Licht. Kirschblüten belebenwie ein Sinnbild der Vergänglichkeit den Pfad. Sie beim Aufblühen zu betrachten, heißt den süßen Duft des Frühlings einzuatmen und sich daran zu erinnern, dass selbst in Kyoto nichts von Dauer ist.

Im Herbst, wenn das Ahornlaub die bewaldeten Hügel entflammt, vertreibt dieses Naturschauspiel wie mit einem Windstoß jede geistige Unruhe.  Die Stille des Winters bricht ein, als wollte sie jede Verwirrung des Geistes in Luft auflösen.

Ein Lehrpfad, schwermütig, fröhlich – je nach Gemütslage.

Da der Weg von kleinen Bars, Verkaufsständen und Teepavillons gesäumt wird, kann man jederzeit eine Pause zur Stärkung einlegen. Ein Spaziergang so romantisch wie man ihn sich nur wünschen kann! Von Nanzenji aus, kann man gut bis Ginkakuji laufen. Unterwegs taucht Hônen-in zwischen den Bäumen auf.

Genießen Sie die Schönheit der Natur und lassen Sie sich von der Poesie der Formen verzaubern.

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