Hakodate   函館市

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Blick auf die Stadt vom Berg Hakodate bei Nacht.

Hafengebäude aus rotem Backstein in Hakodate, ein beliebtes Ausgehviertel.

Tief durchatmen im Park Onuma und die beinahe unberührte Natur Hokkaidos entdecken.

Kalt aber herzlich

Hakodate ist für seinen eigenwilligen Charme bekannt. Das Stadtbild gehört zu den bekanntesten in ganz Japan. Im Winter ist es eisig kalt, im Sommer dafür so angenehm, wie sonst nirgendwo in Japan.

Hakodate ist eine junge Stadt. Im 19. Jahrhundert wurde sie zu einem Überseehafen ausgebaut, von wo aus nach der zweiten Öffnung des Landes wieder Händler aus Europa und Amerika ins Land kamen. Die wenigen verbleibenden Anhänger des Shogun fanden hier ihre letzte Zuflucht und riefen später die kurzlebige Ezo-Republik aus.

Ein ungewöhnliches Erbe

Diese Epoche hat in der Stadt ihre Spuren hinterlassen. Die Handelskontore aus rotem Backstein wurden aufwendig saniert und sind heute wegen ihrer vielen Restaurants ein beliebter Treffpunkt für junge Leute. In der Altstadt sind noch alte Häuser in westlicher Bauweise und einige Kirchen aus Holz erhalten. Hier ist die Meiji-Zeit noch lebendig.

Die Gegend ist bekannt für ihr fangfrisches Sushi, vor allem mit Lachs, und die örtliche, salzige Ramenvariante: Shio-Ramen.

Auf zum Gipfel

Hakodate ist ebenfalls bekannt für sein idyllisches Panorama, dass man vom Gipel des Hakodate aus bewundern kann, der über der Stadt thront.

Der blühende Park rund um Goryokaku – dem einzigen, westlichen Schloss Japans – bietet im Frühling einen bezaubernden Anblick.

Mitten in der Natur

Zwanzig Kilometer nördlich von Hakodate befindet sich der an Bergseen reiche (de facto) Nationalpark Onuma. Am besten kommt man mit dem Auto oder über die direkte Verbindung mit einem Zug der JR-Linie. Zwischen den einzelnen Seen kommt man dann am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad voran. Genießen Sie die einzigartige Schönheit der Natur, welche sicher zu den wichtigsten Vorzügen Japans nördlichster Hauptinsel gehört.