Die Insel Yakushima   屋久島

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Kanonische Zedern

Durch das subtropische und (sehr) regnerische Klima hat Yakushima eine fremde Vegetation, die Wanderer anzieht: Jahrtausend alte Zedern, von denen man sagt dass sie die ältesten Bäume des Landes sind, sind eine Inspirationsquelle für die Handlung von Prinzessin Mononoke von Hayao Miyazaki gewesen.

Yakushima ist vor allem für Wanderer und Liebhaber von unberührter und wilder Natur (eine Seltenheit in Japan ...) die beste Adresse. Ein Teil der Pflanzen gehört zum Unesco Weltkulturerbe: die riesigen und berühmten Zedern wurden auf den Spitznamen Yakusugi (von Yakushima und Sugi bedeutet Zedern) getauft.

 

Auf den Spuren der Zedern

Der schnellste Weg, um die Zedern zu bewundern ist: Yakusugi Land, ein geschützer Wald, der über einen einfachen und ausgeschilderten Wanderweg erreichbar ist, den es in verschiedenen Varianten gibt (Routen von 30 Minuten bis zu 3 Stunden - 300 Yen (3,50 €) 9:00-17:00 Uhr, mit dem Bus von Anbo). Aber für mutigere Wanderer eignet sich der Weg des Shiratani-Unsuikyo-tozanguchi: vom Fuße des Hügels schlängelt er sich (3 bis 6 Stunden) durch den Wald, bei dem man die Schönheit der Zedern von Yakushima von ganz nahem betrachten kann, dem Wald, der Hayao Miyazaki zu seinem Werk Prinzessin Mononoke  inspiriert hat (Zugang von Miyanoura, Bus 40 ‚/ 530 Yen (4,50 €), Eintritt 300 Yen (2,50)).

Für erfahrene Wanderer dauert es für den Hin- und Rückweg weniger als 8 Stunden (ca. 20 km), um die Arakawa-tozanguchi zu besichtigen. Aber es ist die Mühe wert: er führt zu den berühmten Jomon-sugi, einem riesigen Yakusugi kanonischen Alters (mehr als 3000 Jahre alt), der aus der Jomon Ära stammt (15.000 bis - 300 vor Christus). Achtung dieser Star unter den Zedern lockt unzählige Wanderer an, daher ist die Straße für Fahrzeuge von März bis November geschlossen (außer von Arakawa mit dem Bus, 850 Yen (6,50€)).

Körperlich anstrengender und steiler als der erste Wanderweg von Yakushima ist der Yodogawa-tozanguchi, bei dem man den Hang des Miyanoura-dake Berges (1935 m) erklimmt. Es ist ein schwieriger Weg, der aber von Horden von Spaziergängern genutzt wird. Er bietet eine prächtige Aussicht auf die Insel und den Pazifischen Ozean (Hin- und Rückweg in 7 Stunden, 2 Busse pro Tag führen zum Ausgangspunkt von Yodogawa von Anbo: 1 Stunde und 910 Yen (7,50)).

Man kann sich auch länger Zeit nehmen - um damit zu vermeiden vom Sonnenuntergang aufgehalten zu werden -  und die Nacht in einem der Yama-goya (Schutzhütten) mit Blick auf den Jomon-sugi verbringen.

Yakushima Weltkulturerbe der Unesco, Bericht NHK.

Sand und Onsen

Zurück vom Wandern, sind die Strände von Yakushima dafür bestens geeignet müden Beinen Rast zu gewähren und ein Sonnenbad zu nehmen. Die Strände von ISSO erstrecken sich entlang der Nordküste und sind leicht von Miyanoura zu erreichen, aber Entdecker bevorzugen den Strand von Nagata (West Küste): in dieser schönen Umgebung legen grüne Schildkröten zwischen Mai und Juli ihre Eier.

Achten Sie darauf den Prozess nicht zu stören oder das Überleben der Art zu gefährden: Es wird abgeraten sich diesen Spezies zu nähern oder den Strand in der Nacht zu besuchen, da sie sonst riskieren die Eier oder die Neugeborenen zu zerquetschen. Um mehr über die Schildkröten von Yakushima zu erfahren oder sie in aller Sicherheit beobachten zu können, so bietet sich das Umigame-kan an, was sowohl ein Museum, als auch ein Umweltzentrum in der Mitte des Strandes von Nagata ist (geöffnet Mi-Mo, 9:00 - 17:00 Uhr).

Das Hotel befindet sich genau auf dem Mittelozeanischen Rücken, der die Insel Kyushu kreuzt (die beste Adresse für heiße Quellen im ganzen Land ist Beppu, die japanische Hauptstadt der Hydrotherapie). Yakushima ist was Onsen betrifft, aber nicht weniger interessant. Mehrere Bäder befinden sich in Küstennähe und bieten dem Badegast ein hervorragendes Panorama über das Meer an, während man das heiße Wasser genießt. Es gibt Konyoku Onsen (für Männer und Frauen), die früher die Norm waren, bevor der puritanische westliche Einfluss getrennte Bäder einführte. Fans werden an die Südküste der Insel an den kleinen Hafen von Onoaida fahren müssen, wo sich schöne Freiluftbäder in Felsen befinden. Achtung: einige sind nur bei Ebbe zugänglich!

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