Tokio Momat   東京国立近代美術館

Datum der Veröffentlichung :

Von der Meiji Zeit (1868 – 1912) bis zur modernen Kunst ist das Tokio Momat ein Fenster des künstlerischen Ausdrucks.

Das Tokio Momat wurde 1952 eröffnet und stellt 9000 Werke aus, die fünf mal im Jahr wechseln.

Das japanische Nationalmuseum für moderne Kunst

"KUNST IST WIE EINE EXPLOSION",
TARO OKAMOTO (1911-1996), JAPANISCHER KÜNSTLER

Die glanzlose Struktur, des äußeren Erscheinungsbildes des Museum Of Modern Art von Tokiounterscheidet sich sehr von der Architektur des MOMA in New York oder der des Centre Pompidou in Paris und bildet auch einen Kontrast zur den zahlreichen Werken, die es hier zu sehen gibt. Ende des 20. Jahrhunderts sind zu Ehren der Meiji Zeit neue künstlerische Ausdrucksformen entstanden.

Das MOMAT wurde 1952 eröffnet und verfügt über eine Sammlung von 9000 Werken. Darum ändert sich im Jahr fünf mal die Ausstellung, um dem Besucher alles zeigen zu können.

AVANTGARDE

In jeder Etage gibt es eine eigene Epoche mit eigenen Werken. In der ersten Galerie, auf der dritten Etage, werden Arbeiten aus der Meiji Zeit (1868 -1912) und Taisho Zeit (1912 – 1926) ausgestellt. Der Besucher macht also eine Zeitreise zu den verschiedenen Künstlern und ist somit den surrealistischen und konstruktivistischen Künstlern oder der avantgardistischen Bewegungen, die in Japan nach dem Erdbeben 1923 häufig waren, ganz nah.

In der Galerie in der zweiten Etage geht es um einen Rückblick auf die Traditionen. Während des Krieges hat Yasuda Yukihiko oder Kobayashi Kôhei sich von Techniken und altüberlieferten Werken, aus Japan und China, inspirieren lassen. In der dritten und vierten Galerie findet man vor allem neuere Kreationen ab den 1970er Jahren, deren neue Techniken auf sehr natürliche Elemente wie dem Wasser, Holz zurückgehen oder Fotografien oder Videos gemacht wurden.

VON KANDISKY BIS KUSAMA

Einige große japanische Künstler, so wie Taro Okamoto, der Pablo Picasso oder Max Ernst sehr nahe kommt, oder Yayi Kusuma und seine berühmten Tupfen, sind zeitlos und die Galerien ermöglichen die japanischen Kunst im Laufe der Zeit zu erfassen, so dass es ein großes Ganzes ergibt und ein gelungener Ausflug wird. Die westliche Kunst steckt aber nicht zurück, denn einige Realisation von Jean Arp, Fernand Léger, Wassily Kandinsky, Joan Miró oder auch Daniel Buren findet man ebenso.


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