Ginza   銀座

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Das Tokioter Stadtviertel Ginza mit seinen großen Boulevards umgeben von moderner Architektur.

Ginza (Tokio)

Ginza (Tokio) ist berühmt für seine Prachtstraßen, die den Champs-Elysées in nichts nachstehen.

Luxurös und weltoffen

Bei Liebhabern von Luxusboutiquen steht der vornehme Stadtteil Ginza ebenso hoch im Kurs wie bei Freunden moderner, avantgardistischer Architektur.

Schon seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist Ginza zum Inbegriff westlicher Kultiviertheit geworden. Gleichwohl hatte das an Tsukiji grenzende Stadtviertel seine Höhen und Tiefen.

Innerhalb nur eines Jahrzehnts ist es aus seinem Dornröschenschlaf erwacht und hat sich rasant entwickelt, seitdem sich renommierte internationale Luxusmarken am berühmten Boulevard niederließen und dort imposante Bauwerke errichteten.

Hier fordern sich die berühmtesten internationalen Marken immer aufs Neue gegenseitig heraus. In dieser Schlacht der Trends in Seide und Diamanten hat Ginza den Ehrgeiz sich gegen Omotesando durchzusetzen, denn diese neue extrem angesagte Einkaufsmeile Tokios ist Ginza um eine Nasenlänge voraus. Die ganz großen Marken sind an beiden Orten präsent, zur größten Freude einer Kundschaft, die pausenlos auf der Jagd nach etwas Außergewöhnlichem ist.

Ginza wird oft mit der Fifth Avenue in New York oder den Pariser Champs-Elysées verglichen. Unterschiedslos reihen sich hier aneinander: private Kunstgalerien, glatt designte Boutiquen wie z. B. das unvergleichliche Papierfachgeschäft Ito-ya, aber auch das Sony Building, Shiseido, Piaget, Louis Vuitton, Bulgari.

Die Modehäuser geben den Ton an: Hermès in Glas, Dior hüllt sich in eine filigrane Stahlkonstruktion, Gucci trägt warme Materialien.

Entsprechend wirbt der japanische Tourismusverband mit dem treffenden Slogan: “Der Teufel trägt Ginza!”

Und, nicht zu vergessen, eingezwängt zwischen zwei Boutiquen, findet man hier auch das berühmte Kabuki-za-Theater.

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