Edamame   枝豆

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Edamame, fertig zum Essen

Edamame, direkt serviert

Als kleine Vorspeise: Bohnen

Man kann nie genug davon kriegen: Edamame, der Star unter den Vorspeisen in japanischen Izakayas (Kneipen), sind unreife Sojabohnen, die man lauwarm und leicht gesalzen genießt.

Japaner genießen Edamame, die noch in ihrer Schote serviert werden, als Vorspeise, beim Biertrinken.

Bohnen am Zweig“

Im Allgemeinen sind Edamame grün, mittelgroß und länglich. Wenn man sie zum ersten Mal sieht zögert man zuerst, ob man sie im Ganzen essen soll oder aushülsen muss. Neuerdings sind diese japanischen Bohnen auf der ganzen Welt bekannt geworden und nur wenige wissen, wo sie herkommen oder wie man sie isst.

Hier also die wahre Geschichte der japanischen Edamame. „Eda“ bedeutet im japanischen „Zweig“ und „mame“ bedeutet „Bohne“. Es ist eine noch unreife Sojabohne, die man am Zweig erntet. 1271 erschien das Wort zum ersten Mal. Mit einer Nachricht bedankte sich der buddhistische Mönch Nichiren bei einem Einwohner, der Edamame als Geschenk zum Tempel brachte.

Superbohnen

Vielleicht ist es ihrer grünen Farbe geschuldet oder ihrem wirklich eindeutigem Erscheinungsbild als Gemüse, jedenfalls versichern einem Japaner, das die Bohne gut für die Gesundheit sei. Doch das scheint zu stimmen! Sie bestehen zu einem großen Teil aus Proteinen und ungesättigten Fettsäuren, sind reich an Vitamin C, Magnesium und Calcium und beinhalten sogar Omega-3-Fettsäuren. Um keine Nährstoffe zu verlieren, reicht es sie kurz zu kochen. Man lässt sie nur für fünf Minuten in leicht gesalzenem, kochenden Wasser und schon kann man sie genießen.

Das schöne Äußere isst man aber nicht, sondern entfernt es, um die reichhaltigen und knackigen Erbsen essen zu können, die wirklich köstlich schmecken. Man kann sie natürlich auch pürieren. In Japan serviert man sie zur Vorspeise als Appetithappen und bietet sie manchmal in den Izakayas kostenlos zum Bier an. Sie enthalten weniger Kalorien als Chips oder Erdnüsse, machen aber genauso süchtig. Vielleicht ist es die Art sie mit den Fingern zu essen oder ihr leicht salziger Geschmack. Die Edamame von Tsuruoka, die man dort auch „Dadachame“ nennt, sind dafür bekannt die besten des Landes zu sein!

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