5 sehenswerte japanische Dörfer   日本の美しい村

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traditionelle Häuser im Dorf Gokayama

Traditionelle Häuser im Dorf Gokayama, in der Region Takayama.

Viertel Sanmachi-Suji (Takayama)

Traditionelle Straße im Viertel Sanmachi-Suji (Takayama).

Funayas in Ine

Stelzenhäuser wie die Funayas in Ine sind in Japan selten geworden.

Dorf Tsumago

Tsumago ist ein kleines Dorf, in dem die Zeit stehen geblieben ist.

 Dörfer der Insel Taketomi

Die Dörfer der Insel Taketomi mit ihren idyllischen Steinmauern und Ziegeldächern sind ein friedliches Paradies.

Ländliche Idylle

Wenn man an Japan denkt, kommt einem meist zuerst die Megacity Tokio in den Sinn. Aber Japan hat auch eine andere Seite, die der betagten Dörfchen, wo das Leben ruhiger verläuft. Auch diese Lebensweise liegt den Japanern sehr am Herzen.

Über die japanische Alpengebirgskette verteilt sind viele sehenswerte, abgelegene Dörfer, die bei der allgemeinen Verstädterung der Insel vergessen wurden. Obwohl viele Bewohner diese Orte bereits verlassen haben, werden sie für Besucher gerade jetzt interessant, weil sie wie ein Denkmal für die vormals landwirtschaftlich geprägte Gesellschaft stehen. Insgesamt finden Sie ungefähr 50 solcher Dörfer auf dieser Webseite.

Shirakawa-go, Präfektur Gifu

Dieses Dorf, eines der schönsten und berühmtesten, besteht aus vielen mit Reisstroh gedeckten Häuschen, die über einen großen Talkessel verstreut sind. Shirakawa-go und das Nachbardorf Gokayama stehen auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes und können auf einem Tagesausflug von Nagoya oder Kanazawa aus besichtigt werden. Fast 70 authentische Gassho-zukuri sind erhalten. Viele dieser Häuser mit Spitzdach aus Stroh wurden inzwischen zu Museen umgebaut oder dienen nun als Herberge, in denen man eine Nacht wie in alten Zeiten verbringen kann. Die Gegend ist gut besucht: mehr als 1,5 Millionen Touristen pro Jahr kommen hierher, besonders im Winter, wenn eine dicke Schneedecke dem Ort eine funkelnde Schönheit verleiht.

Takayama, Präfektur Gifu

Unweit von Shirakawa-go liegt Takayama: Es ist inzwischen zwar schon zu einer Kleinstadt angewachsen, aber sein historisches Zentrum aus kleinen Häuschen ist noch gut erhalten. Auch hier findet man im Viertel Hida einige Bauernhäuser mit Dächern aus Reisstroh. Wegen seines authentischen Charmes wurde Takayama der Beiname „Kleines Kyoto“ verliehen. In der Stadt gibt es auch mehrere alte Tempel, eine Burgruine und am frühen Morgen findet ein Markt statt.

Ine, Präfektur Kyoto

Weit weg von den Bergdörfern liegt Ine, ein altes Fischerdorf am Meer, dass für seine Funaya berühmt ist. Diese Stelzenhäuser liegen direkt am Ufer und dienten früher auch als Unterstand für die Fischerboote. Das ganze Dorf quetscht sich auf eine nur 20 Meter breite Landmasse direkt zwischen die steilen, bewaldeten Hügel und das Meer. Aus den Funaya sind inzwischen meist Wohnhäuser und Restaurants mit schönem Blick auf die Bucht geworden. Ine ist eines der letzten authentischen Fischerdörfer Japans.

Tsumago, Präfektur Nagano

Tief im bei Wanderern beliebten Kiso-Tal versteckt sich das Dorf Tsumago, eine der letzten Etappen auf der alten Handelsstraße Nakasendo. Als Verbindung zwischen Kyoto und Edo verlief diese Straße durch das Landesinnere, im Gegensatz zu Tokaido, der bekannteren Route entlang der Küste. Reisende unterwegs zum kaiserlichen Hof oder Privatreisende übernachteten in einer der zahlreichen Herbergen und Zwischenstationen auf dem Weg. Tsumago war eines dieser Dörfer, die sich um die Rastplätze bildeten. Da der Ort unter besonderem Denkmalschutz steht, gibt es hier keinen Autoverkehr, sogar die Stromkabel wurden versteckt angebracht, um das Erscheinungsbild mehr dem ursprünglichen in der Edozeit anzunähern.

Taketomi, Präfektur Okinawa

Dieses letzte Dorf liegt zwar auf dem südlichen Archipel Okinawa und ist damit weit abgelegener, als die vorgenannten. Dennoch kennt fast jeder Japaner sein Angesicht. Kleine von Trockenmauerwerk eingeschlossene Wege schlängeln sich durch die flachen Ziegeldächer von Taketomi. Durch die für Okinawa typische Dorflandschaft bewegt man sich nur zu Fuß oder im Büffelkarren. Der Ort ist ein tropisches Kleinod, nicht weit von der unter Naturschutz stehenden Urwaldinsel Iriomote.

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