Ueno   上野

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Neben dem Park und dem Zoo gibt es in Ueno noch viele Tempel und Schreine.

Neben dem Park und dem Zoo gibt es in Ueno noch viele Tempel und Schreine.

Die Ladenstraße Ameyoko verläuft zwischen dem Bahnhof Ueno und Okachimachi.

Die Ladenstraße Ameyoko verläuft zwischen dem Bahnhof Ueno und Okachimachi.

Ein Park am Hang des Hügels

Ueno, ein höchst geschichtsträchtiger Stadtbezirk, war 1868 Rückzugsort der letzten Samurai. Ungefähr zweitausend dem Shogun Treuergebene widerstanden hier den kaiserlichen Truppen. Die historischen Tatsachen haben diesen Anhängern der Tokugawa-Dynastie nicht Recht gegeben. Von der neuen Regierung wurde die Hochburg der Besiegten in einen weitläufigen öffentlichen Park verwandelt.


Heute zieht der Ueno-Park nicht nur während der Kirschblüte zahlreiche Bewunderer an. Studenten der Tokioter Universität der Schönen Künste und der Musik suchen ebenso wie Liebespaare und ganze Familien Entspannung in seinem üppigen Grün oder an seinem Lotusblütenteich.

Der Zoo von Ueno ist der älteste Japans. Hier befinden sich mehrere kulturelle Einrichtungen, darunter das bemerkenswerte Nationalmuseum Tokio. Nord-westlich des volkstümlichen Viertels Asakusa gelegen, scheint das an Schreinen und Tempeln (z. B. der Kaneiji Tempel) überreiche Ueno eine Ausnahme im Chaos der urbanen Geografie zu bilden.

Liebhaber guten Essens sind hier ebenfalls richtig. Die Händler des überdachten Großmarktes Ameya Yokochô locken vor den Feiertagen riesige Kundenscharen auf der Suche nach günstigen Angeboten für die Festtafel zum Jahreswechsel an.

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