Das Sumida-Fest   隅田川花火大会

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Sumida-Fest

Am letzten Juliwochenende erstrahlt Tokio alljährlich unter einem gigantischen Feuerwerk.

Sumida-Fest

Leuchtende Farbenpracht vom Hanabi (Feuerwerk) beim Sumida-Fest.

Feuer auf dem Wasser

Hell erleuchtet ist Tokios Himmel beim Sumida-Fest. Das Feuerwerk über dem Fluss Sumida findet am letzten Wochenende im Juli statt und ist das große Sommer-Stelldichein der Hauptstadt.

Von Jahr zu Jahr werden mehr Feuerwerkskörper in Tokios Nachthimmel geschossen. 2012 waren es nicht weniger als 20.000, verteilt auf zwei verschiedene Abschussorte, die den Sumidagawa erleuchtet haben. Dies ist eine gute Gelegenheit, sich unter die Tokioter zu mischen, und, wenn sich die Luft ein wenig abgekühlt hat, mit ihnen ein symbolisches Ereignis zu genießen. Den Feuerwerken (hanabi) sagt man in Japan nach, dass sie den Zuschauern neue Hoffnung und moralische Kraft geben.

Die illuminierte Brücke Komagata-bashi

Das Feuerwerk wurde im XVII. Jahrhundert, in der Edo-Zeit (1603-1867) eingeführt. Es sollte die Seelen der Toten besänftigen und Plagen von der Stadt fernhalten. Im Zuge der großen urbanistischen Umgestaltungen Tokios, wurde das Festival zunächst ausgesetzt, um 1978 unter dem Namen Sumidagawa Hanabi Taikai wiedergeboren zu werden.

Die Flussufer sind natürlich der ideale Ort, um das Spektakel zu beobachten (19:00 bis 20:30 Uhr). Die Pyrotechniker des ersten Standortes schießen ihre Feuerwerkskörper zwischen der Sakurabashi- und der Kototoibashi-Brücke ab. Die des zweiten lassen 1.000 Raketen mehr aufsteigen und illuminieren den Himmel rund um die Brücke Komagata-bashi.

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