Meiji-Jingu-Schrein   明治神宮

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Eine Hommage an Meiji

Versteckt im Herzen Tokios befindet sich die Perle des Shinto-Kultes im Zentrum des kulturellen Lebens Tokios.

Der Meiji-Jingu ist wohl ohne Zweifel einer der symbolträchtigsten Schreine Tokios. Im Stadtteil Shibuya, im Yoyogi Park gelegen, wurde im November 1920 zu Gedenken des Kaisers Meiji (1852-1912) und seiner Ehefrau, der Kaiserin Shoken (1849-1914) der Schrein errichtet. Der Meiji-jingu-Schrein ist ein Zeugnis der Ehrung der Japaner für diesen Kaiser. Ein starkes Beispiel für die Anerkennung ist auch der bewaldete Park, der den Schrein umgibt. Er umfasst mehr als 100 000 Bäume, die von den Bewohnern der Inselgruppen zum Gedenken des Kaisers Meiji erbracht wurden.

Der Schrein des Shinto-Kultes setzt sich aus verschiedenen Gebäuden zusammen, von denen der Kaguraden, ein Musik- und Tanzsaal, 1990 errichtet wurde. Um dort hin zu gelangen muss man den Wald durchqueren, der ihn umgibt und unter dem wunderschönen Zypressentor (Torii) vorbei, welches sich auf er Schwelle zum Gelände erhebt.

Für Meiji beten

Der Meji-jingu ist ein religiöser Ort, der noch heute aktiv ist und wo man nicht selten bei Hochzeiten zusehen kann. Es müssen aber bestimmte Regeln der Etikette respektiert werden, wie die Reinigung des Körpers mit Wasser oder dem Begrüßen der Torii. Diese können auf der offiziellen Internetseite des Schreins in Englisch nachgelesen werden.

Im Meiji-jingu Gelände wird den Besuchers Waka angeboten, die eine Art der japanischen Poesie sind und vom Kaiser und seine Frau gefasst wurden. Zur Verfügung stehen Kikanbun-Schreiben, Briefe an die Gottheiten (Kami) und der Ema, Holztablette die Wünsche in sich tragen, als Beitrag für die Ema, welche bevor sie sich an die Kaki wenden, von den Priestern eingesammelt werden.

Der Meiji-jingu ist in der Woche zum Besichtigen sehr angenehm, da er ziemlich ruhig und weniger besucht ist, als die Tempel Tokios, wie zum Beispiel der Sensô-ji.


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