Mandarake   まんだらけ

Datum der Veröffentlichung :
Mandarake

Im Heiligtum der Pop und Otaku-Kultur, Akihabara, ist Mandarake der Tempel des Manga.

Mandarake

Mit seinen prall gefüllten Regalen ist Mandarake das Paradies der Manga-Fans in Tokio.

Die Manga-Höhle

“Mangas sind inzwischen weltweit anerkannt. Sie sind ein Teil unserer Kultur, auf den wir stolz sein dürfen. Hinterlassen wir eine Spur von unserem Dasein auf der Erde, indem wir Mangas machen!”

Bakuman, Manga von Takeshi Obata und Tsugumi Ôba.

Der Tag neigt sich dem Ende zu. In Akihabara strömen Massen Jugendlicher und älter Gewordener zu einem schwarzen Hochhaus. Sie haben nicht mehr viel Zeit, bevor Mandarake, einer der größten Manga-Läden Tokios, schließt.

Nein, “Laden” ist nicht das angemessene Wort, eher “Institution”. Tempel. Tempel einer zum Gipfel der Kreativität erhobenen Kultur, die jährlich von Millionen Japanern und Ausländern verschlungen wird. Auf vier Etagen reihen sich hunderte Exemplare von Tankobon - dem traditionellen japanischen Mangaformat - in Japanisch und Englisch aneinander. Daneben Merchandising Artikel wie Poster, Gesellschaftsspiele, Plüschtiere, Kleidung, Anime-CD’s und DVD’s, Artbooks, Spielfiguren…

Mandarake ist vor allem ein sehr lebendiger Ort, dank seiner exzentrischen Besucher und seiner Cosplay girls, der nach Manga-Mode verkleideten Heranwachsenden, die in Gruppen die Straßen von Shibuya bevölkern. Es gibt kein festes Programm, aber mitunter organisiert das Geschäft auch Cosplay-Wettbewerbe für die Jugendlichen (Cosplay, Neologismus aus: “costume” und “playing”).

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