Kôyô, Herbstlaub in Tokio   東京の紅葉

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Rikugi-en

Ein in Japan besonders beliebter Anblick ist die Spiegelung des Herbstlaubes auf der Wasseroberfläche eines Sees.

Koishikawa Korakuen

Der Koishikawa Korakuen ist einer der größten Parks Tokios und ein idealer Ort, um das rote Herbstlaub zu bewundern.

Happo-en

Einer der Bonsai des Parks, dessen Blätter sich gerade färben.

Campus Hongo

Auf dem Campus Hongo der Universität von Tokio ist nicht etwa rotes Laub die Attraktion, sondern das Gelb der Ginko Biloba-Bäume.

Hitachi-Park

Die Hainblumensträucher bieten einen überraschenden Anblick, wenn sie sich im Herbst rötlich oder violett färben.

Herbstlaub in der Hauptstadt

Auch wenn das Betrachten der herbstlich gefärbten Blätter, das kôyô, im Herbst ein absolutes Muss für jeden Japanreisenden ist, hätten Sie gedacht, dass man dies auch im pulsierenden Tokio  kann?

Hier unsere Auswahl von Orten, an denen Sie den Herbst in der japanischen Hauptstadt genießen können:

   Rikugi-en -六義園

Dieser aus der Edo-Zeit stammende Garten liegt im Norden von Tokio. Man kann den rot gefärbten Herbstwald von der Höhe seiner Hügel herab bestaunen. Es gibt einen See, aber auch einen der größten Ahornwälder der Hauptstadt zu sehen. Von November bis Dezember wird der Park bei Einbruch der Nacht illuminiert.

Mit der Metro: Stationen Komagome ( Linie Namboku) oder Sengoku (Linie Mita).

Englische Webseite des Rikugi-en.

  Der Koishikawa Kōraku-en- 小石川植物園

Dieser Garten umfasst eine Fläche von 7 Hektar. In seinem See spiegeln sich die leuchtend roten Blätter der Ahornbäume auf beeindruckende Weise.

Viele Einwohner Tokios kommen hierher zum Momijigari, wörtlich: die Jagd auf die roten Herbstblätter.

Mit der Metro: Station Iidabashi

Die englische Webseite des Koishikawa Kôraku-en.

  Der  Happo-en-八芳園 

Gewundene Wege, Bonsai mit rot gefärbten Blättern und Wasserfälle machen die Schönheit dieses Gartens aus, der fast ein Geheimtipp und daher nicht so überlaufen ist. Vielleicht haben Sie Glück und sehen ein Brautpaar in traditioneller Kleidung, dass sich hier fotografieren lässt.

Mit der Metro: Station Shirokanedai (Linien Mita oder Nanboku)

Die Webseite des Happo-en in Englisch

  Der Campus Hongô der Universität von Tokio- 東京大学の本郷地区キャンパス

Er befindet sich auf dem einstigen Anwesen einer berühmten Tokioter Familie, der Maeda. Die Freiflächen zwischen den gotischen Gebäuden wurden zu Beginn des Jahrhunderts mit  tausenden Ginko Biloba- Bäumen bepflanzt, deren Blätter sich im Herbst golden färben.

Mit der Metro: Station Hongô-Sanchome (Linie Marumouchi).

  Der Park Hitachi in Ibaraki-国営ひたち海浜公園

Dieser Park nordöstlich von Tokio ist für seine Nemophila (Hainblumen) bekannt. Das sind kleine himmelblaue Blumen, die im Frühjahr blühen. Im Herbst aber nehmen die Pflanzen eine rötlich-violette Färbung an. Dieser etwa anderthalb Zugstunden von Tokio entfernt liegende Park ist ein eher untypischer Ort, um kôyô zu feiern.

Im Zug: Station Katsuta (Linie JR Joban), dann nehem Sie den Bus am Ostausgang bis zur Haltestelle Kaihin koen nishiguchi.

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