Karuizawa   軽井沢

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Hoshinoya onsen

Die Hauptstraße des "Ginza"-Viertels in Karuizawa.

Die beeindruckende Stone Church von Naka-Karuizawa.

Der Onioshidashien-Tempel im Onioshidashi Park.

Frischluft

Wenn Sie in der Megalopolis von Tokio ersticken und die Natur und reine Luft vermissen, nehmen Sie einfach einen Zug nach Karuizawa.

Karuizawa war damals eine Etappe auf dem Nakasendo, der Route, die Edo und Kyoto verbindet. Am Ende des neunzehnten Jahrhunderts hat der Missionar AC Shaw die Etappe gefunden und mit Freude die Landschaften, heißen Quellen und die Frische erlebt.

Karuizawa wurde in der Belle Epoque zu einem Treffpunkt für reiche Personen, die aus dem Westen kamen . Wie auch Hakone ist auch Karuizawa die Zuflucht der Menschen von Tokio geworden, die der Sommerhitze entfliehen wollen oder das Wasser im Herbst genießen wollen. Die Besucher kommen auch zum Einkaufen, daher gibt es viele Outlets.

Eine Stunde von Tokio

Alles, was das Herz begehrt, findet man in Karuizawa. Um Tokio zu verlassen findet man in nur eine Stunde von Shinkansen entfernt einen Ort, um sich zu entspannen, das Wasser in einem Onsen zu genießen, in vulkanischen Landschaftsformen zu spazieren, gute Restaurants und ein paar Museen für zeitgenössische Kunst zu erleben.

Die Region profitiert im Sommer durch kühlere Luft von ihrer Höhenlage und im Herbst färbt sich der Laub in wunderschönen Farben.

Das Zentrum von Karuizawa hat einen Hauptonsen in Hoshino, welches über die neuesten und elegantesten Hotels verfügt. In Kyu-Karuizawa gibt es viele kleine Restaurants entlang des Ginza verstreut, was eine lokale Nachahmung des Ginza -Viertels in Tokio darstellt.

Man findet dort auch das ehemalige Mikasa Hotel, wo westliche Besucher im frühen zwanzigsten Jahrhundert beherbergt wurden. Das kann man auch in dem Film, der Wind der sich erhebt, von Hayao Miyazaki, sehen.

In Naka-Karuizawa sind die Senju und Sezon Museen, die von großen japanischen Architekten entworfen wurden, sehr empfehlenswert, um Werke zeitgenössischer Künstler zu sehen.

Wanderparadies

Außerhalb der Stadt gibt es Fußwege, die über mehrere Kilometer hinweg zu den wichtigsten Naturstätten von Karuizawa führen.

Der Aussichtspunkt des Usui-Pass germöglicht einen ungehinderten Blick auf die Berge von Gunma und Nagano. Ein anderer Weg führt zu den Shiraito-Wasserfällen, einen langen weißen Wasservorhang formen.

Noch weiter entfernt findet man den Onioshidashi Park,  der sich in einer Landschaft von zerklüfteten Vulkangestein befindet und durch den buddhistischen Onioshidashien-Tempel sehr markant ist.

All diese Orte werden in der Regel durch die Tokioer im Koyo eingenommen, die auf der Suche nach den besten Plätzen sind, um die gelben und roten Blätter der japanischen Berge bewundern zu können.

Karuizawa kann gut zu einem Tagestrip gemacht werden, da man wieder schnell nach Tokio und seiner Hektik zurückkehren kann. Der Ort kann sich aber auch als Zwischenstopp beim Hokuriku Shinkansen auf dem Weg nach Nagano und Kanazawa gestalten.

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