International House (I House)   国際文化会館

Datum der Veröffentlichung :
International House

Das International House, von Eingeweihten auch I-Haus genannt, dient der Förderung des kulturellen Austausches und der intellektuellen Zusammenarbeit der Völker.

International House

Spaziergänger können den Teesalon oder das Restaurant nutzen und dabei die Schönheit des Gartens genießen.

Garten des Wissens

Mitten im Stadtbezirk Roppongi befindet sich eine Institution, die von den hektischen Veränderungen der Hauptstadt verschont geblieben ist, das International House, das uraltes Wissen bewahrt und einen sehr eleganten Garten hat.

Hinter einem imposanten Schutzwall aus Stein nimmt sich das Internationale Haus, von Eingeweihten I-Haus genannt, sehr diskret aus. Diese Stiftung dient der Förderung des kulturellen Austausches und der intellektuellen Zusammenarbeit der Völker. Alle Wissensdurstigen und Entdeckungsfreudigen sind hier herzlich Willkommen. Kolloquien, Konferenzen, Ausstellungen, Konzerte und andere Vorführungen stehen auf dem Programm.

Spaziergänger können den Ort nach Belieben nutzen, z. B. den Teesalon oder das Restaurant Sakura, die frei zugänglich sind, oder den unglaublich schönen Garten genießen. Er wurde vom Landschaftsarchitekten Jihei Ogawa

(1860-1933) entworfen, der in 7. Generation aus einer hochberühmten Familie aus Kyoto stammt und am Anfang des 20. Jahrhunderts völlig neue Wege ging, indem er die Qualität der Perspektive in den Mittelpunkt stellte. Dabei ging er weit über die überlieferten konventionellen Normen seiner Vorfahren hinaus. Das Hauptgebäude, ein gelungenes Beispiel moderner Architektur, passt sich wunderbar in die klassische japanische Landschaft ein. Es wurde 1955 von Kunio Maekawa, Junzo Sakakura, zwei Schülern Le Corbusiers (1887-1965) und Junzo Yoshimura erbaut. Angesichts der rasanten städtebaulichen Veränderungen in Roppongi ist diese historische Anlage zu einer Rarität geworden. Wenn die Nacht hereinbricht, wird der Garten zum Spielplatz für  Fledermäuse, während Nachtschwärmer, einer anderen Gattung angehörend, eher die Bars und Nachtclubs der Umgebung aufsuchen.

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