Edo-Tokio Museum   江戸東京博物館

Datum der Veröffentlichung :

Die vom historischen Inneren stark abweichende moderne Fassade des Edomuseums.

Im Inneren des Museums erscheint Edo, das alte wiederbelebte Tokio.

Um zurück in die Vergangenheit zu tauchen, bietet das Edo-Tokyo Museum eine Vorstellung eines Kakukitheaters.

Um in die Vergangenheit zu tauchen, bietet das Edomuseum ein Kakukitheater.

Die vielen Modellbauten des Edomuseums zeigen das Leben von damals.

Ein Sprung in die Vergangenheit

Der Kontrast zwischen dem modernen Äußeren und dem historischen Inneren könnte beim 1993 eröffneten Edomuseum größer nicht sein. Die kubischen Formen und die geradlinige Architektur verwischen und es folgt ein Einblick in die Geschichte Tokios durch die Jahrhunderte.

Das Museum, welches 1993 eröffnet wurde, beeindruckt durch den Kontrast zwischen dem modernen Gebäude und dem Inneren des Museums, was das Tokio von damals zeigt. Die geradlinige und kubischen Formen der Architektur verwischen und geben die Geschichte der Metropole durch die verschiedenen Zeitalter preis.

Willkommen in Tokio, was früher Edo hieß und seit 1868 die Hauptstadt Japan ist. Der Raum und das gedämpfte Licht verstärken den Verlust der Orientierung was durch die alten Trachten,Gebäude und Objekte von damals noch provoziert wird. Der Empfang auf japanische Art und Weise ist eine Kunst für sich. Vor Allem am Wochenende bieten sich ehrenamtliche Reiseführer an Ihnen eine Privattour auf Deutsch zu machen. So werden Sie nun von Beginn der Geschichte der Stadt an, von einem echten Tokioten begleitet, der Sie durch die verschiedenen Bereiche führt und die ein oder andere Anekdote dazu erzählt und Ihnen die Möglichkeit gibt ein Foto von Ihnen in einem Yukata (leichter Kimono aus Baumwolle) zu machen oder einem Doutaku (Bronzeglocke).

Eine Brücke zwischen zwei Epochen

Alles dort wirkt sehr natürlich, sodass Sie sich so fühlen, als wenn Sie wirklich im alten Edo wären, anstatt in einem Museum. Im Übrigen sind alle Epochen vertreten: Besuchen Sie ein traditionelles Haus aus Meijiära (1868-1912), seien Sie Teil einer Demonstration der Kabuki oder verfolgen Sie die Entwicklung der ersten japanischen Automobile. Die weniger spektakulären, aber dennoch sehr realistischen Modellbauten, zeigen die geografische Entwicklung einiger Viertel aus der Vergangenheit. Setzen Sie Ihren Rundgang zwischen den Epochen fort, dem Sie schon seit Beginn Ihres Besuches verfolgen: der symbolträchtige Nihonbashi (本橋), ein unumgänglicher Ort und Ausgangspunkt für fünf verschiedene Straßen, die im 17. Jahrhundert im alten Edo gepflastert wurden. Das Museum teilt die Ausstellung in zwei Zeitalter auf, der Edoepoche (1603-1867) und der Meijizeit (1868-1912). Und für die, die noch nicht genug haben, bietet die Bibliothek Ihnen mit 140.000 Werken eine gute Informationsgrundlage an. Doch Achtung: nichts macht ihren Museumsbesuch noch spektakulärer als eine charmante Führerin mit ihrer „Schnellsprechtechnik“.


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