Aizen Matsuri   愛染祭

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Aizen Matsuri

Festumzug mit Schreintragen (Mikoshi) auf dem Aizen Matsuri.

Kirmes auf Japanisch

Sommer heißt im Land der aufgehenden Sonne immer auch Festivals. Wenn die Zeit der großen Hitze anbricht, ziehen die Japaner ihren yukata (Sommerkimono aus Baumwolle) an und nehmen an großen Volksfesten teil.

Feste wie Aizen Matsuri hatten ursprünglich eine religiöse Bedeutung. Heute jedoch finden sich die Japaner in erster Linie zusammen, um miteinander unbeschwert zu feiern. Dann säumen zahlreiche Stände die Straßen. Natürlich werden Lebensmittel angeboten, aber etliche Buden laden auch zum gemeinsamen Spielen ein. Zum Beispiel kann man versuchen, so viele Krabben oder auch Schildkröten wie möglich in einer Papiertüte übereinander zu stapeln. Das soll Glück bringen.

Vom 30. Juni bis zum 2. Juli steht der Tempel Shoman-in Aizen-do im Mittelpunkt der Festlichkeiten. Hier wird Aizen-Myoo, die Heiratsvermittlerin unter den Göttinnen verehrt, die gleichzeitig für eheliches Glück sorgt.

Seinen Ursprung hat das Festival im Auszug der jungen Mädchen aus dem Vergnügungsviertel, die sich in den Tempel begaben und darum baten, dass der Auserwählte käme, um sie zu ehelichen. Nur während des Festivals Aizen Matsuri können alle die Statue der Aizen-Myoo sehen.

Genießen Sie die Vorführung traditioneller Tänze und die märchenhafte Illuminierung mit hunderten Laternen beim Einbruch der Nacht!

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