Atsuta-jingu   熱田神宮

Datum der Veröffentlichung :

Eingang zum Atsuta de Nagoya Heiligtum.

"Atsuta-jingu"

Die im Bunkaden ausgestellten Reliquien.

Auf dem Podium

 Der Atsuta-jingu Schrein der das kostbare Schwert der Göttin Amaterasu in seinem Inneren schützt gehört zu den zwei heiligsten Stätten der Shintoreligion.


 Als heiligster, der Sonnengöttin Amaterasu geweihter Shintoschrein, nimmt der Atsutaschrein eine wichtige Position in der animistisch-japanischen Religion ein (in der Rangordnung direkt nach Ise-jingu).

Die Schönheit der Heiligstätte von Nagoya, welche unter Kaiser Keiko (73-130n.Chr.) errichtet worden ist, konnte dank großzügiger Spenden von nennenswerten Personen der japanischen Geschichte bewahrt werden: Oda Nobunaka, Toyotomi Hideyoshi, Tokugawa Clan

Die Tsuguri Schwerttruhe

Sie wurde erschaffen um das Kusanagi-no-tsuguri, übersetzt das „Grasschneiderschwert“ welches von Amaterasu an ihren Nachfahren (den Vater von Jinmu Tenno, erster Kaiser von Japan) weitergegeben wurde, aufzubewahren. Dieses Schwert, das in etwa mit Excalibur in der europäischen Mittelaltergeschichte vergleichbar wäre, gehört zu den drei Throninsignien Japans. Zusammen mit dem Bronzespiegel Yata-no-Kagami und dem Yasakani no Magatama Edelstein.

Diese drei Throninsignien weisen die Heiligkeit der kaiserlichen Familie auf. Doch existieren sie wirklich? Denn nur wenige Personen, haben Zugang zu dem Schrein wie etwa der Kaiser und einige wenige Shintopriester hohen Ranges.

Die Jahrtausendbäume

Auch wenn der Zugang zur Schwerttruhe unmöglich ist, ist die Neugier dennoch groß. Die in etwa 70 Zeremonien und Feste (Hochzeiten, Tänzen,…) im den Schrein umgebenden Park beleben den Ort ganzjährig. Ein Park der Jahrtausendbäume.

Nicht zu vergessen das Bunkaden (Truhenmuseum), das noch eine Vielzahl anderer kostbarer Reliquien bereit hält. Darunter ein Dolch als nationaler Kunstschatz, verschiedene Schwertklingen und Spiegel.


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