Matsumoto   松本

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Das Schloss Matsumoto von Kirschbäumen umgeben

Das Schloss Matsumoto von Kirschbäumen umgeben.

Das Schloss von Matsumoto mit seiner roten Brücke

Das Schloss von Matsumoto mit seiner roten Brücke.

Matsumoto liegt mitten im Herz der japanischen Alpen

Matsumoto liegt mitten im Herz der japanischen Alpen.

Die Straße Nakamachi und ihre Lagerhäuser (Kura)

Die Straße Nakamachi und ihre Lagerhäuser (Kura).

Ein Alpenkurort

Von neun Dreitausendern überragt, haben Matsumoto und sein Schloss wirklich alles von einer natürlichen Festung.

Die Landschaft ist atemberaubend und man könnte ewig das Spiegelbild der japanischen Alpen auf der Wasseroberfläche eines Sees beobachten, den Frühnebelschwaden hinterher träumen oder die Kirschblüte bewundern. Matsumoto ist definitiv die Perle der japanischen Alpen.

Was für ein Programm!

Mit Nagano oder Takayama als Nachbarorte, hoch oben auf dem

Utsukushigahara Plateau (wörtl.: “die schöne Prairie”), hat Matsumoto ein reichhaltiges Programm zu bieten.

Seine herrlichen Wanderwege durch den Alpennationalpark (ganz nah: der Gipfel Norikuradake), seine 16 Kurbäder, wovon jedes einzelne für seine wohltuende Wirkung berühmt ist und seine kulinarischen Besonderheiten (der regionale Saké wird aus dem besten Reis Japans gebrannt) machen aus Matsumoto ein absolutes Muss unter den Kurorten.

Zwischen Schloss und Lagerhallen

Die markanteste Sehenswürdigkeit der Stadt ist das imposante Matsumoto-jō,

von den Japanern wegen seiner schwarzen Farbe auch “Rabe” genannt. Von seinem Bergfried aus hat man bei jeder Jahreszeit einen umwerfenden Ausblick. Mit 6 Etagen und 5 Ebenen ist er der älteste seines Typs in Japan. Sein Baustil ist typisch für die Epoche des Sengoku (1477-1573), die Zeit der Bürgerkriege, in der viele Schlösser errichtet wurden.

Die Festungsstadt Matsumoto war auch eine Industrie- und Handelsstadt.

Im Stadtbezirk Nakamichi sind noch die für die Meiji-Zeit typischen Lagerhallen erhalten. Viele dieser kura kann man besichtigen. Sie werden heute als Galerien, Restaurants oder Geschäftsräume genutzt.

Ebenso angenehm ist es, auf der Straße Nawate zu flanieren.

Die Fußgängerzone mit ihren Cafés hat ein fast südliches Flair.