Tokugawa-Mausoleum   徳川家霊台

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Eines der Hauptgebäude im Mausoleum des Tokugawa-Clans.

Eines der Hauptgebäude im Mausoleum des Tokugawa-Clans.

Dem Stil der Edo-Zeit entsprechend ist das lackierte Holz des Prachtbaus teilweise vergoldet.

Vom Großvater bis zum Sohn

Diese Grabstätte sticht nicht durch ihre Größe hervor, sondern durch eine elegante Architektur und vor allem die andächtige Atmosphäre, die sie ausstrahlt.

Etwas Abseits der anderen religiösen Stätten in Koyasan, etwas erhöht, wie, um Respekt einzuflößen, liegt das Mausoleum des Tokugawa-Clans, welches 1643 auf die Bitte des Shôguns Iemisu Tokugawa (1604-1651), dem dritten Oberhaupt der Familie, zu Ehren seines Großvaters Ieyasu Tokugawa (1543-1616) und seines Vaters Hidetada Tokugawa (1579-1632) erbaut wurde. Diese beiden, einflussreichsten Mitglieder der Familie, welche während der Edo-Zeit (1603-1868) die Geschicke Japans leitete sind allerdings nicht hier begraben, sondern in der Stadt Nikko, in einem Tempel den Iemisu Tokugawa erbauen ließ.

Zwei gleichartige Prachtbauten aus lackiertem Holz, das linke Ieyasu Tokugawa gewidmet, das rechte Hidetada Tokugawa, sind entsprechend dem Baustil der Edo-Zeit teilweise vergoldet und mit zahlreichen Details verziert, was mit der reichen Innengestaltung in Einklang steht.

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