Kinosaki Onsen   城崎温泉

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Durch Kinosaki fließt das kleine Flüsschen Otani

Durch Kinosaki fließt das kleine Flüsschen Otani. Brücken machen einen wichtigen Teil des Charmes der Stadt aus.

Badegäste, die mit ihren Weidenkörben von Onsen zu Onsen ziehen

Badegäste, die mit ihren Weidenkörben von Onsen zu Onsen ziehen.

Das Bad Sato no yu mit mehreren Etagen

Das Bad Sato no yu mit mehreren Etagen.

Das Freibad vom Ko no yu, ein kleines Bad etwas außerhalb, ist auf jeden Fall einen Umweg wert.

Das Freibad vom Ko no yu, ein kleines Bad etwas außerhalb, ist auf jeden Fall einen Umweg wert.

Weg der Quellen

An der Küste des japanischen Meeres, zwei Stunden von Kyoto entfernt, ist aus einem ehemaligen Rückzugsgebiet für Störche einer der schönsten Kur- und Badeorte Japans geworden.

Pärchen im Yukata spazieren durch kleine von Boutiquen gesäumte Straßen und unter den Bäumen am Flussufer entlang. Überall Brunnen mit frischem Quellwasser, überall Stille.

Kinosaki ist eine typische japanische Onsen-Stadt. Dank ihrer Lage am Japanischen Meer ist sie seit Jahrhunderten ein von Kyoto aus leicht erreichbarer Kurort. Hier gibt es sogar den Onsen-Tempel, Onsen-ji, in dem man beten sollte, bevor man sich der Heilkraft des Wassers hingibt. Die Legende berichtet von einem Mönch, der Bouddha um heiße Quellen angerufen hatte. Diesem wurde der Tempel gewidmet.

Die sieben Onsen von Kinosaki

Jeder gute Besucher Kinosakis kommt nicht umhin, den Sieben-Bäder-Weg, soto-yu, zu gehen. Die Bäder gehören zu den renommiertesten Onsen Japans und sind oft mehrere Jahrhunderte alt. Das heißt aber nicht, dass Kinosaki nur von seiner Vergangenheit lebt. Im Jahre 2000 wurde Sato-no-yu, eine neue Perle in der Krone der Stadt, eröffnet.

Man kann den Weg der sieben Onsen sofort am Bahnhof in Sato-no-yu beginnen und bis nach Kono-yu fortsetzen, indem man den eleganten Straßen am Ufer des Otani folgt.

Ein Tag und eine Nacht in Kinosaki

Japaner kommen natürlich vor allem nach Kinosaki, um die Bäder zu nutzen, aber auch die zahlreichen örtlichen Ryokan und deren Küche sind beliebt.

Nehmen Sie sich die Zeit, in aller Ruhe durch die Stadt zu schlendern und verschiedene Onsen auszuprobieren. Sie erkennen die Bäder an den vom Hotel zur Verfügung gestellten Yukata.

Unterwegs locken viele Cafés und Restaurants, aber man kann auch schlicht die Landschaft und die Atmosphäre des Ortes genießen.

Eine Nacht hier zu verbringen hat den Vorteil, dass einem die raffinierte Küche Kinosakis mit der Matsuba-Krabbe als Star nicht entgeht. Die Stadt nennt sich übrigens mit Stolz Königreich der Krabben.

Von Kyôto aus kann man Kinosaki aber auch gut an einem Tagesausflug entdecken. Yukatas sind auch nur für einen Tag für die Bädertour ausleihbar.

Wenn man das Bad verlässt

Selbst wenn man wegen der Bäder nach Kinosaki kommt, gibt es hier auch andere Attraktionen, die einen Umweg wert sind. Etwa den Onsen-ji Tempel, ein Ausflugsziel für Neugierige. Etwas außerhalb der Stadt gelegen, ist schon der Weg durch den Wald ein Erlebnis.

Auch mit der Seilbahn, die gleich neben dem Ko-no-yu-Onsen startet, ist der Tempel erreichbar. Sie steigt bis auf 1000m Höhe und bietet einen unvergleichlichen Ausblick auf die Stadt, das Bergmassiv und das japanische Meer.

In der Umgebung können Sie sogar noch auf Störche, das Wahrzeichen der Stadt, treffen. Sie werden in einem örtlichen Heiligtum geschützt.