Kamakura   鎌倉

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Der Daibutsu im Kôtoku-in Tempel von Kamakura

Der Daibutsu im Kôtoku-in Tempel von Kamakura.

Blick auf den Strand von Kamakura

Blick auf den Strand von Kamakura.

Eingang zum Hasadera-Tempel in Kamakura

Eingang zum Hasadera-Tempel in Kamakura.

Kopf des Daibutsu

Der Kopf des Daibutsu zwischen Baumwipfeln

Warteschlange vor dem Heiligtum Tsurugaoku Hachiman-gû am 1. Januar

Warteschlange vor dem Heiligtum Tsurugaoku Hachiman-gû am 1. Januar.

Hauptstadt eines Jahrhunderts

Einst japanische Hauptstadt, später Lieblingsseebad der Tokioter: Kamakura hält die Spuren seines vergangenen Ruhmes in Ehren.

Als der Shôgun (Militärführer) Minamoto no Yorimoto im Jahr 1192 beschloss, Kamakura zum politischen und militärischen Zentrum Japans zu machen, wandelte sich das Schicksal der kleinen Nachbarstadt Tokios grundlegend. Aus dem langen Bürgerkrieg zwischen dem Minamoto- und dem Taira-Clan als Sieger hervorgegangen, etabliert Minamoto no Yorimoto die erste Samurairegierung im Lande. So beginnt das Kamakura-Shogunat (1192-1333).

Unter dem Einfluss des Zen-Buddhismus

Im gleichen historischen Zeitraum bringt der Mönch Eisai von einer Chinareise heimkehrend den Zen-Buddhismus nach Japan und gründet die Rinzai-Sekte. Das verändert das Gesicht der Hauptstadt, die 65 buddhistische Tempel erhält. Darunter den wunderbaren Tempel Kenchô-ji mit seinen zahlreichen Nebengebäuden. Er ist der erste unter den fünf großen Zen-Tempeln (gozan) der Rinzai-Schule von Kamakura vor Engaku-ji, Jôchi, Jufuku-ji und Jômyô-ji.

Auf den Hügeln im Osten bietet der Tempel Hase-dera einen unvergleichlichen Blick über die Bucht. In seinem Inneren birgt er eine beeindruckende vergoldete Kanno-Statue, die dem Ort einen mystischen Charme verleiht.

Zurück aus Nara

Nicht weit von dort entfernt überragt der Große Buddha die umstehenden Bäume. Obwohl er von den Außenmauern des Tempels Kôtoku-in teilweise verdeckt wird, ist er doch der Star der Stadt!

Dieser 11,3 Meter hohe Daibutsu aus Bronze, einst von Minamoto no Yoritomo in Auftrag gegeben, sollte mit dem Bouddha von Nara konkurrieren. Am besten kann man sie vergleichen, indem man den “Daibutsu-Wanderweg” nimmt, der einen ins Stadtzentrum und zu den von Tempeln und Heiligtümern gesäumten Wegen führt.

Zeichen der Größe

Tsurugaoka Hachiman-gû, das größte Schreinheiligtum der Stadt symbolisiert die Vorherrschaft der Minamoto. Diese Stätte, dem Kriegsgott Hachiman gewidmet, ist überreich mit historischen Symbolen verziert. Nachdem er den Taira-Clan besiegt hat, bringt Yorimoto seine Überlegenheit durch die äußere Architektur des Schreins (Teiche, Inseln…) zum Ausdruck.

Jedes Jahr zieht der Großschrein Tsurugaoka Hachiman-gû mehr als 9 Millionen Besucher an. Am 1. Januar versammelt sich hier eine große Zahl Gläubiger zum Neujahrsgebet.

Etwas später, im April, findet hier eine althergebrachte, allseits geschätzte Zeremonie statt: yabusame, das traditionelle Training der Samurai zu Pferde und mit dem Bogen.

Surferparadies

Aber die Stadt verdankt ihren Erfolg nicht allein den Zeugen ihrer reichen Geschichte. Sie ist auch ein beliebter Treffpunkt für Surfer. Nur eine Zugstunde von Tokio entfernt, bieten Kamakuras Strände ideale Bedingungen für Windsurfer.

Die Travel Angels in Kamakura Sie empfangen Sie und zeigen Ihnen Kamakura für Insider.