Friedensdenkmal Hiroshima   追悼平和祈念館

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Eingang des Friedensdenkmals Hiroshima

Eingang des Friedensdenkmals Hiroshima

Zentrum des Friedensdenkmals Hiroshima

Zentrum des Friedensdenkmals Hiroshima und Ground zero

Welt der Stille

Das Gedenken der Opfer der Atombombe von Hiroshima, ist mehr als eine politische Geste. Dieser Ort der Erinnerung an unfassbares Leid, Tod und menschlichen Wahnsinn kann niemanden ungerührt lassen. Beim Betreten der meisterhaft konzipierten Gedenkstätte, ihres warmen, lichtdurchfluteten Innenraumes spürt man sofort ihre Bestimmung: Den gequälten Seelen der Toten Ruhe geben.

Der sanft abfallende Weg zur Haupthalle scheint den Besucher auf eine Reise in die Vergangenheit vorzubereiten, bis er sich schließlich zurückversetzt sieht an den 6. August 1945. 2002 eingeweiht, wurde dieses architektonische Ensemble im Herzen des Friedensparkes von dem berühmten Architekten Kenzô Tange (1913-2005), dem ersten Schüler Le Corbusiers, erbaut. Tange hatte bereits das Ehrengrabmahl (1952), das Friedensmuseum (1955) und die Flamme des Friedens (1964) errichtet.

In diesem Bauwerk aus Marmor und Glas sind in einer eindrucksvollen runden Gedenkhalle Namen und Fotografien der Opfer verewigt. Eine Fontaine symbolisiert den Bodennullpunkt (Ground Zero). In einem anderen Raum ist es möglich, Archivdokumente über die Schrecken der Atombombe einzusehen. So fallen die erschütternden Berichte der Überlebenden nicht dem Vergessen anheim.

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