Ashi-See   芦ノ湖

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Blick über dem Torii und dem Fuji-Berg vom Ashi-See aus.

Blick auf den Torii am Rande des Sees und auf den Fuji-Berg.

Ein Kreuzfahrtschiff auf dem Ashi-See mit dem Fuji-Berg im Hintergrund.

Die Reflexion des Fuji-Berges im Ashi-See.

Die Reflexion des Fuji-Berges im See.

Ein Torii auf dem Ashi-See.

Ein Torii am Rande des Sees.

Wo sich der Fuji im Wasser spiegelt

Es wird wohl nie aufhören Besucher zu faszinieren und und anzulocken, die kommen um die heißen Quellen und die umliegenden Wälder zu sehen. Aber ohne die Reflexion des Fujisan im Ashi-See, den man Ashinoko auf japanisch nennt, würde er vielleicht nicht so populär sein!

Die Ruhe und die Stille wird nur von einigen plötzlich entlangfahrenden Fähren oder Booten unterbrochen, die die Überfahrt machen. Plötzlich ändert sich die Reflexion im Wasser, Formen dehnen sich aus, brechen letztendlich und das Bild wird komplett abgeschnitten.

Dann dauert es eine Weile, bevor die Wasseroberfläche wieder zur Ruhe kommt und wieder unberührt aussieht. Es sei denn, ein anderes Boot kommt vorbei und die Oberfläche des Wassers erneut und damit auch wieder die Hoffnungen der Fotografen auf ein gutes Foto. Manchmal kann es aber auch der Nebel sein, der die weit gereisten Touristen enttäuscht, die kamen, um den sagenumwobenen Fuji-Berg und seine Reflexion im Wasser zu bestaunen, der der König des Landes und vielleicht der Welt ist. Der Fuji-Berg wird sich zeigen, oder nicht. Und die Sonne wird auf die umliegenden Berge strahlen, oder nicht.

Abgeschnitten vom Rest der Welt

Der Ashi-See ist ein Kratersee, der einen Krater um den Hakone-Berg formt. Die letzte Eruption geht 3000 Jahre zurück. Er lebt von seinen Reflexionen und seiner idyllischen Aussicht, es ist wie eine ganz andere Welt. Vielleicht aus Eifersucht hat damals der Künstler HOKUSAI Katsushika (1760-1849) den Kawaguchi-See und den Suwa-See auserwählt und in seinen berühmten Werk "Sechsunddreißig Ansichten des Fuji-Berges" einbezogen. Heute jedoch konnte sich der Ashinoko behaupten und zählt zu den meist fotografierten Seen in Japan und ziert mit dem Fuji-Berg im Hintergrund das Emblem des Archipels.

Willkommen in Hokusai in unserer Zeit. Hier können wir Sechsunddreißig Ansichten des Fuji-Berges nur durch Klicks durch die Kameras bestaunen, die auf dem Deck eines Piratenschiffs zu finden sind und Touristenattraktion für neugierige Besucher sind. Vielleicht sind diese Boote eine Rückerinnerung an eine mythologische Zeit, wo die neunköpfige Drachen, die in den Tiefen des Ashinoko schlummerten die Einwohner terrorisierten, bis ein Mönch des Komagatake-Berges sie bändigte und zu Schutzgottheit machte?

Heute gibt es kein Risiko mehr und ein Spaziergang ist sehr empfehlenswert. Zwei Unternehmen machen die Überfahrt in etwa 30 Minuten, "Hakone Sightseeing Boats" und "Izuhakone Sightseeing Boats" von der South Shore (Hakone Moto-Hakone) an der Nordküste (Togendai und Kojiri) und umgekehrt.

In der Ferne zeichnen sich die Hakone Jinja ab. Jedes Jahr am 31.Juli, bei Einbruch der Dunkelheit, erleuchten toro-nagashi, schwimmende Laternen, den See anlässlich des Ashino-ko Kosui Matsuri Festes,was zu Ehren der berühmten neunköpfigen Drachen gefeiert wird. Die beste Adresse für Touristen in der Region macht seinen Namen alle Ehre.

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