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Fukuoka Tower

Der Fukuoka Tower an der Küste.

Hakata Ramen

Hakata Ramen

Fukuoka by night

Stadtviertel Nakasu bei Nacht, Fukuoka.

Hakata ganz privat

Lebendig und sonnig, gemütlich und kulinarisch hochinteressant - Fukuoka ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Insel Kyushu.


Fukuokas Schicksal ist eng mit seiner geographischen Lage verknüpft: die Stadt liegt an der Nordwestküste der Insel, Korea und China zugewandt, und ist so schnell zum Eingangstor für Einflüsse von außerhalb geworden. So kamen beispielsweise die chinesischen Schriftzeichen (Kanji) und der Buddhismus, beide später von der Obrigkeit übernommen, im 4. Jahrhundert auf diesem Weg ins Land. Das Selbstverständnis der Bewohner ist durch jahrhundertelangen engen Kontakt mit den asiatischen Nachbarn geprägt.

Lange Zeit war die Stadt durch den Fluss Nakagawa zweigeteilt:

  • im Norden lag Hakata, das Viertel der Händler und der einfachen Leute,
  • im Süden das herrschaftliche Viertel unter der Führung des Kuroda-Clans, Fukuoka genannt.

Hakata ist das lebendige, attraktive Herz der Stadt und bleibt bewusst traditionell.

Sie können sich über die lokalen Traditionen, wie zum Beispiel das Volksfest Hakata Gion, den charakteristischen Dialekt oder das lokale Kunsthandwerk im Volkskundemuseum Hakata Machiya umfangreich informieren. Es liegt nur einen Katzensprung entfernt vom wichtigsten Heiligtum der Stadt: dem 757 erbauten Kushida-jinja, in dem ein riesiger Ginkgobaum thront.

Nur zehn Fußminuten weiter südlich befindet sich der Hakata-za, in dem regelmäßig Aufführungen des traditionellen Kabukitheaters zu sehen sind, und das Kokusai Centre. Jedes Jahr im November finden hier Sumo-Wettkämpfe statt, denn Fukuoka ist neben Tokio, Kyoto und Osaka eine der vier Städte, in denen man diesen Sport erleben kann.

Boutiquen und Brühe

Auch Fukuoka ist, wie Osaka, eine Stadt der Händler, die gleichzeitig eine starke kulinarische Tradition hat: die berühmten Ramen, das köstliche Nudelgericht mit Brühe aus China, kommen hierher. Fast jede Region in Japan hat ihre eigene Ramenvariante, hier ist es Tonkotsu Ramen (bzw. Hakata-Ramen), mit einer Brühe aus ausgekochten Schweineknochen. Eine Portion davon an einem Stand in Nakasu (der kleinen Insel an der Mündung des Nakagawa) zu probieren ist ein absolutes Muss. Lassen Sie sich auf einem Hocker vor einem der hölzernen Imbisswagen nieder, die das Flussufer säumen und von der fröhlichen Atmosphäre unter den Ramenliebhabern mitreißen.

Wenn Sie die ganze Stadt erleben wollen, sollten Sie nun den Fluss überqueren: auf der anderen Seite ist es laut, geschäftigt und turbulent. Willkommen in Tenjin, dem Viertel der tausend Läden, der Einkaufszentren (z.B. Daimaru und Mitsukoshi), wo sich Kolonnen von Anzugträgern an Glasbauten vorbei wälzen. Dieser riesige Stadtteil hat sich ganz dem Business und Shopping verschrieben. Vergessen Sie nicht dem neo-futuristischen Springbrunnen in der Canal City einen Besuch abzustatten.

Eine der beiden Metrolinien führt weiter nach Momochi, ins sogenannte Hawk Town, denn hier befindet sich der Fukuoka Dome, das Heimatstadion des örtlichen Baseballteams: der Fukuoka Hawks. Hier am Meer liegt auch der Fukuoka Tower, der mit seinen 234 Metern weit über die Skyline hinausragt und einen erstaunlichen Panoramablick bietet. Von oben sieht man auf die künstlich angelegten Strände hinab, wo sich zahlreiche Urlauber wie kleine Ameisen tummeln.

Die Travel Angels in Fukuoka Sie empfangen Sie und zeigen Ihnen Fukuoka für Insider.