Die japanischen Autobahnen

Ein dichtes Autobahnnetz

 


Ganz Japan ist mit einem über 7.000 km langen Autobahnnetz überzogen, das Aomori im Norden von Honshu mit Kagoshima im Süden von Kyushu, einschließlich der Shikoku-Insel, ohne Unterbrechung verbindet. Die Okinawa- und Hokkaido-Inseln, die nicht mit dem Honshu-Kyushu-Shikoku-Netz verbunden sind, haben ihre eigenen Autobahnen.

Die am meisten genutzten Autobahnen sind:

  • die Tohoku-Autobahn, die Tokio mit Aomori verbindet
  • die Tomei-Autobahn, die Tokio mit Nagoya entlang der Pazifikküste verbindet
  • die Chuo-Autobahn, die Tokio ebenfalls mit Nagoya verbindet, jedoch über die Berge verläuft und durch die Regionen von Kanagawa, Yamanashi, Nagano und Gifu führt. Sie bietet zugleich eine Zufahrt zum Mount Fuji und den 5 Seen
  • die Meishin-Autobahn, die Nagoya mit Oasaka über Kyoto verbindet.
  • die San’yo-Autobahn, die von Kobe bis Yamaguchi reicht und über das Innenmeer und Hiroshima führt
  • die Chugoku-Autobahn ab Osaka, die ebenfalls nach Yamaguchi führt, jedoch über das Landesinnere
  • die Hokuriku-Autobahn von Maibara in der Präfektur Shiga in Niigata über Kanazawa.
Usw.
 
 

Wie nimmt man die Autobahnen

 

Die Autobahneinfahrten tragen die Bezeichnung „Interchange“ (IC).
Sie umfassen Mautstellen, von denen ein Bereich Fahrzeugen mit ETC-Markierung („Electronic Toll Collection“, System zur automatischen Zahlung) vorbehalten ist, und ein Abschnitt, wo man die Mautgebühr mit Kreditkarte oder in bar bezahlen kann.
Um den ETC-Bereich nutzen zu können, muss man Inhaber einer ETC-Karte und das Fahrzeug mit einem ETC-Kartenlesegerät ausgestattet sein. Die ETC-Spuren sind blau markiert und mit „ETC 専用“ ausgezeichnet.

Autobahnkreuze mit Zubringern zu mehreren Autobahnen sind mit „JCT“ gekennzeichnet.
 

 

Wie fährt man auf den Autobahnen

 
Die meisten japanischen Autobahnen sind in beiden Richtungen zweispurig, rund um die Großstädte und in engen Abschnitten (Tunnel, Berge, usw.) sind sie jedoch oft dreispurig angelegt.

Die Geschwindigkeitsbegrenzung beträgt normalerweise 100km/h. Es existiert ebenfalls eine darunterliegende Geschwindigkeitsbegrenzung von 50km/h.
Gut zu wissen: genau wie in Frankreich haben Fahrzeuge, die auf die Autobahn auffahren, Vorfahrt.
Man findet ungefähr alle 50 bis 80 km Raststätten und alle 15 bis 20 km Parkplätze.

In der Ferienzeit (Neujahr, während der Golden Week Anfang Mai und des Obon-Festivals Mitte August) sowie an Beginn und Ende verlängerter Wochenenden mit Feiertagen, kann es zu bedeutenden Staus auf den Autobahnen kommen. Wenn Sie Ihre Daten frei wählen können, wird dringend dazu geraten, die bei Ferienanfang und –ende überfüllten Strecken zu vermeiden.
 

 

Autobahngebühren

 
Die Autobahnen sind in Japan kostenpflichtig.

Der Fahrer nimmt an der Autobahneinfahrt an der Mautstelle ein Ticket und muss die Mautgebühren an der Ausfahrt zahlen.

Der Preis wird auf Kilometerbasis + einer Pauschale von 150 Yen errechnet und zuletzt auf 50 Yen abgerundet, zuzüglich einer Verbrauchersteuer (8 %).

Der Durchschnittspreis pro Kilometer für ein normales Auto beträgt circa 25 Yen. Die Strecke Tokio-Nagoya kostet als Beispiel zwischen 7000 und 8000 Yen.
 



 

Raststätten

 


Die Autobahnraststätten sind sehr gut ausgestattet und in einem sauberen Zustand. Hier finden Sie Tankstellen, Restaurants und Toiletten sowie Souvenir-Läden, die regionale Spezialitäten verkaufen.


Die Toiletten sind im Allgemeinen sauber und in großer Anzahl vorhanden, um Zeiten mit hohem Andrang zu genügen. Sie finden ebenfalls zahlreiche Automaten für heisse Getränke, kleine Stände, die japanische Imbisse verkaufen, und ab und an  Starbucks-Filialen.
In einigen Raststätten, vor allem in den Großstädten, sind digitale Informationsschilder angebracht, die über die Verkehrslage auf den umliegenden Straßen und über eventuelle Staus informieren.
Es gibt sogar einige Raststätten mit Onsen!

Die Raststätten bieten ein breites Angebot an Mitbringseln (vor allem Nahrung), von denen eins ausgefallener als das andere ist. Die Japaner sind große Souvenir-Fans und kaufen in diesen Läden zahlreiche kleine Geschenke, die sie ihren Freunden bei der Rückkehr mitbringen. Die Raststätte von Ebina zum Beispiel, die kurz vor Tokio an der Tomei-Autobahn liegt, die Tokio mit Nagoya in der Prefektur von Kanagawa verbindet, ist für ihre besonders große Auswahl an Souvenirs in ganz Japan bekannt. Für alldiejenigen gut zu wissen, die es eventuell vergessen haben, ein Souvenir vor Ort zu kaufen….

 

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