Yann Kalliatakis

Yann

Als Lyoner von Geburt und von Herzen macht Yann in Paris seine ersten Schritte. Nachdem er jeden Sommer abenteuerliche Ferien in einem Wohnwagen mit seiner Familie im Ausland verbrachte, hat er die Lust am Reisen und an neuen Orten nicht verloren. Mit 18 Jahren ist er, ausgestattet nur mit einem Rucksack, ein Jahr nach Indien und Nepal gereist um seinen Kindheitstraum zu erfüllen: den Himalaya sehen und einen Darjeeling-Tee trinken.
Kurz nach seiner Rückkehr nach Frankreich kauft sich Yann ein Flugticket um eine Woche lang Japan zu besuchen…. Der Beginn eines neuen Lebens.

Sein/ihr Werdegang

Nach seinem Abschluss in Wirtschaftswissenschaften hat er kurz daran gedacht, weiterzumachen. Aber seine Abenteuerlust siegt. Nach Indien und Nepal folgt Thailand, wo er zweieinhalb Jahre lang von Bangkok aus die Nachbarländer erkundet. Schließlich landet er in Neuseeland, und dann in Japan wo er sich niederlässt.
Yann wohnt seit 15 Jahren in Osaka, ist glücklicher Vater eines kleinen Mädchens und arbeitet hauptsächlich als Französischlehrer für die NHK Kulturzentren, während er weiterhin fleißig seine Leidenschaft betreibt: das Origami und das Falten, was er seit mehr als 25 Jahren praktiziert und bei Gelegenheit lehrt.

Seine/ihre Tipps für Sie

Nicht zu versäumen :

Das Miami-Viertel im Süden von Osaka, ein wie perfekt organisierter Armeisenhaufen aus kulturellem Mosaik wo sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vor einem Hintergrund aus labyrinthischen geschnittenen Gässchen und bunten Neons überschneiden.

Zum Mitbringen :

Osaka ist schon immer „die Stadt der Händler“ gewesen. Es war noch nie ein Problem, hier Souvenirs zu finden. Yann empfiehlt Ihnen besonders: japanische Socken (mit Platz für 5 Zehen oder das Modell 4+1, speziell um sie mit Getas zu tragen). Außerdem: das Mousepad aus Tatami, einen Regenschirmhalter für das Fahrrad (welcher Sie vor Regen schützt, ohne dass Sie die Hände vom Lenker nehmen müssen, zusammen mit den berüchtigten Handschuhen die bis zu den Oberarmen reichen, wahrscheinlich der typischste Gegenstand in Osaka).

Zu unternehmen :

Außerhalb der unbedingt zu sehenden Touristenattraktionen (der Abeno-Harukass-Turm, das alte Viertel der Shin-Sekai, das Schloss von Osaka und der anliegende Park, das Dotonburi-Viertel, etc…), hält Osaka viele kleine sympathische und besondere Ecken bereit, die jedoch meist versteckt oder schwer zu erreichen sind.
Ein Tipp: Suchen Sie Orte auf, an denen Sie einen Blick über die Stadt haben, um sich besser orientieren zu können und einen guten Überblick über Osaka zu haben. Von dort aus können Sie sich für jede Menge weitere Aktivitäten inspirieren lassen, je nach Lust und Laune.

Wörter, die man kennen sollte :

Die Menschen in der Kansai-Region mischen in ihre Unterhaltungen auf Japanisch einen regionalen Dialekt ein, den man „Kansai ben“ nennt, und der von den lokalen Bewohnern (Kyoto, Nara und auch andere Regionen von Japan haben einen eigenen Dialekt) genutzt und verstanden wird. Ausländer können ihn auch nach Belieben nutzen, ohne das Risiko einzugehen daneben zu liegen. Hier die ersten drei Wörter die ich immer den Neulingen oder Reisenden empfehle:

- „Umai“ (sprechen Sie „u ma i“»). Deutsche Übersetzung: lecker, begabt
- „Yabai“ (sprechen Sie „ya ba i“). Deutsche Übersetzung: gut, cool, angenehm, wundervoll, unglaublich

- „Ikeru“ (sprechen Sie „i ke lu „). Deutsche Übersetzung: es ist möglich, verfügbar, zugänglich? / wird es gehen, angenehm sein, möglich sein? / Kann ich gehen, hineingehen, diesen Zug nehmen?

Zu kostende Speisen :

Osaka ist als japanische Gastronomie-Hauptstadt bekannt. Wenn es nur noch ein Gericht gäbe, würden sich die Bewohner sicherlich für eins entscheiden: „Ramen“ (chinesische Nudeln in einer japanischen Suppe).
Unbedingt zu probieren: das Dessert „Akan Potato“, aus violetten Süßkartoffeln, von der Konsistenz her zwischen Eis und Pudding. Es wird nur in den drei LE PINEAU Konditoreien verkauft (in Horie, in Umdea Hanshin oder in Tamatsukuri)

Was man vermeiden sollte :

Die Reiseführer und Touristenbroschüren über Osaka sind oft sehr klassisch und begrenzt gehalten. Die Routen und vorgeschlagenen Wege helfen Ihnen leider nicht dabei, die engen und oft eintönigen Grenzen dieser Routen und markierten Wege, die jeder benutzt, zu durchqueren. Zögern Sie nicht, Ihren Reiseführer zu schließen und Ihrer Inspiration zu folgen, um das „echte“ Osaka zu entdecken.