Kodo Miura

Kodo

Nach 14 Jahren in Berlin und Prag ist Kodo gerade in seine Heimatstadt Kyoto zurückgekehrt.

Obwohl er über ein Jahrzehnt lang in Berlin und Prag gelebt hat, hat er nie seine Heimatstadt als den Ursprung seiner kulturellen Identität vergessen. Bei jeder Rückkehr nach Kyoto versuchte er seine Heimatstadt aus den multikulturellen Perspektiven, die er während seiner Zeit in Zentraleuropa gewonnen hat, zu betrachten.

Als er letztes Jahr Berlin verließ, traf er die Entscheidung, Kyoto zur nächsten Station seines Lebens zu machen und dorthin zurückzukehren.

Nun ist er sehr bestrebt, unserem Gast das „Jetzt“ von Kyoto zu zeigen - durch seine einheimische Kultur, gemischt mit den multikulturellen Erfahrungen, die er in seinem früheren Leben in Zentraleuropa gewonnen hat. Das ist, was er gerne mit Ihnen teilen möchte.

Kodo ist Ihr TravelAngel für Reiseführungen auf Deutsch in Kyoto. Er spricht Deutsch, Englisch und Japanisch.

Sein/ihr Werdegang

In der High School entwickelte er eine starke Neugier über die Geschichte und Kultur von Kyoto und Umgebung. Der Enthusiasmus, das Kultur- und Naturerbe Japans zu erkunden, hat ihn bereits zu seinen Schulzeiten für Reisen durch ganz Japan motiviert.
Nach seinem Abschluss an der High School ging er an die Tokyo University of Foreign Studies, um russische Kultur und Literatur zu studieren. Gleich nach dem Abschluss seines ersten Studiums entschied er sich dazu, nach Berlin zu gehen, um an der Humboldt Universität Berlin ästhetische Theorie zu studieren. Allerdings verlagerte sich sein Interesse nach und nach in Richtung der Erforschung zentraleuropäischer, und insbesondere tschechischer Kultur. Nach Beginn seiner akademischen Laufbahn zog er nach Prag, um sich auf sein Forschungsprojekt über europäische Roma zu konzentrieren, und verbrachte hier schließlich zwei weitere Jahre.

Seine/ihre Tipps für Sie

Nicht zu versäumen :

Nishijin-Bezirk : Das im Nordwesten von Kyoto’s Zentrum gelegene, und heutzutage immer noch für die traditionelle Textilindustrie und einige andere Handarbeiten bekannte Arbeiterviertel, ist auch sein Heimatgebiet, in der er die meiste Zeit in Japan verbracht hat. In der letzten Zeit hat sich die lokale Jugendkultur in seiner Heimatstadt auffallend entwickelt: es gibt neue kulturelle Orte, Galerien, Cafés, etc., sodass diese neue kulturelle Atmosphäre
hoffentlich mehr Aufmerksamkeit und junge Leute aus aller Welt anziehen wird.
Die Atmosphäre und das Stadtbild der Altstadt harmonisieren weiterhin sehr gut mit dieser neuen Kulturszene, was ihn in gewisser Weise an die Stadtzentren von Berlin und Prag erinnert, wo er einst gelebt hat.

Zum Mitbringen :


Zu unternehmen :


Wörter, die man kennen sollte :

"?kini!" ist ein in im Kansai Gebiet weit verbreitetes Wort und bedeutet “Danke!”. Wieso benutzen Sie nicht dieses Wort, um so den Einheimischen in Kansai näher kommen?

Zu kostende Speisen :

Lasse Sie sich das Ramen in Kyoto nicht entgehen: es ist das unschlagbarste Soul Food in Kyoto. Außerdem ist Kyoto seit langer Zeit auf ihre eigene Kaffeekultur stolz. Einer der Vertreter dieser Kaffeekultur ist Inoda-Coffee. Es lohnt sich, das Vorzeige-Café in der Sanjo Straße zu besuchen, und den Kaffee dort zu probieren. Selbstverständlich gibt es auch eine Hand voll kleiner aber feiner Cafés, die tollen Kaffee und Süßigkeiten anbieten, die ich Ihnen gerne vorstellen möchte.

Was man vermeiden sollte :

ZU VERMEIDEN: Die öffentlichen Verkehrsmittel in Kyoto sind nicht so zuverlässig, und im internationalen Vergleich nicht so gut ausgebaut.
Es gibt aber eine gute, ökologische Alternative: mieten Sie ein Fahrrad und nutzen Sie dies als Transportmittel! Ich glaube, dass Kyoto eine der fahrradfreundlichsten Städte in Japan ist. Das Erkunden mit dem Fahrrad wird Ihnen einen vollkommen anderen Eindruck von Kyoto und einen Draht zu den Einheimischen vermitteln.

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