Hervé Laruelle

Hervé

Das Blättern in einem Fotoband über Japan brachte Hervé auf den Gedanken, doch einmal nach den Preisen für Flugtickets zu schauen. Einen Monat später brach er zu seiner ersten großen Auslandsreise auf.
Nach seiner Ankunft bemerkte er schnell, dass seine drei Wochen Sommerurlaub nicht ausreichen würden, um seine Neugier auf das Land zu stillen. In den beiden folgenden Jahren kam er wieder.
Danach beschloss er, seine Stelle als Möbelverkäufer aufzugeben, um im Rahmen eines japanisch-französischen Austauschprogramms ein erstes Jahr in Kyoto zu verbringen.

Sein/ihr Werdegang

Nachdem er von einem Aikido-Intensivprogramm in Kyoto gehört hatte, beschloss Hervé, sich auf dieses Abenteuer einzulassen.

Ein weiteres Jahr in Japan in einem traditionellen Dojo stärkte seine Bindung an die Stadt und ihre Kultur noch.

Hervé hat nun schon seit vier Jahren das Glück, in Kyoto zu leben. Mit Ihnen möchte er seine Liebe für diese wundervolle Stadt teilen, an deren kulturellem Reichtum auch die Kampfkünste Anteil haben.

Seine/ihre Tipps für Sie

Nicht zu versäumen :

Die Gasse Saga Toriimoto im Norden von Arashiyama.
Dieses zauberhafte, von traditionellen Häusern gesäumte Sträßchen ist bei Touristen wenig bekannt und wirkt mit seinen hübschen Strohdächern fast ländlich.
Nach einem Spaziergang durch den Bambuswald können Sie sich fernab der Hektik hier im Viertel Arashiyama stärken.
Besuchen Sie unbedingt den in der gleichen Straße gelegenen Tempel Adashino Nenbutsu mit seinen 8.000 kleinen Buddha-Statuen aus Stein.

Zum Mitbringen :

Getrockneter Bonito (Katsuobushi) und Kombu-Algen für die Zubereitung von Dashi-Brühe, einer der entscheidenden Grundzutaten für japanische Gerichte.

Zu unternehmen :

Ein Bummel durch die Straßen des Viertels Miyagawacho (eines der schönsten von Kyoto) nach Einbruch der Dunkelheit: Im Licht der Laternen dieses typischen Viertels könnten Sie einer Geiko oder Maiko begegnen.

Wörter, die man kennen sollte :

"Gochiso sama deshita" sagt man nach dem Essen oder bei Verlassen eines Restaurants, um dem Koch und dem übrigen Personal zu verstehen zu geben, dass das Essen geschmeckt hat, und um sich zu verabschieden.
"O kaikei onegaishimasu" ist eine der Möglichkeiten, um die Rechnung zu bitten.

Zu kostende Speisen :

Yakitori: Kleine Hähnchenspieße, die auf dem Grill oder auf Kohlen gegart und dann einfach gesalzen oder nach Wahl in eine süße oder herzhafte Sauce getunkt werden. Einfach köstlich!
Meine Empfehlungen: Tsukune (Frikadelle aus gewürztem Hähnchenhack), Seseri (in einigen Restaurants auch "mi", Hühnerhals), Negima (Hühnerbrust mit Lauch), Sunazuri (Geflügelmagen).
Traditionell ist das japanische Fondue Sukiyaki. Das Rindfleisch in der leicht gesüßten Brühe verleiht dem Gemüse, den Pilzen und dem Tofu einen köstlichen Geschmack.

Was man vermeiden sollte :